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Neuigkeiten

6 Stunden Griffen

 6 Stunde von Griffen 

 Schon am Mittwoch war Pross Matteo beim 1 Sunden Bewerb im Einsatz ,er konnte sich von Anfang an der Spitze halten und musste sich zu Schluss nur um Sekunden geschlagen geben.Ein 2 Platz gesamt und der Sieg bei den Junioren konnte Ihn zufrieden stimmen.

Am Donnerstag um 9 Uhr waren die Zweistunden Fahrer am Start mit Dietrich Rene und Reiter Manfred , Hermine Potocnik und Lydia Pross . Das Rennen  ging vom ersten Meter  mit einem  Hohen Tempo los diesen musste Rene gegen Ende etwas Tribut zollen viel auf den vierten Rang gesamt zurück bei den Herren 1 erreichte er den 2 Platz , Reiter Manfred konnte bei den Herren 2 den 3 Platz einfahren. Genauso schnell ging es auch bei den Damen zur Sache hier konnte sich Hermine Potocnik vom Start weg auf den zweiten oder dritten Platz einreihen und konnte zum Schluss den 3 Platz gesamt und die Klasse Damen 2 gewinnen. Lydia Pross für ein tolles Rennen und wurden nur durch einen  Technischen Defekt auf denn dritten Platz der Damen 2 gereiht.

Das 6 Stunden Rennen startete nach den 2 Stunden und auch hier wurde durch Wolfgang Krenn  Team Zwillingkraft ein hohes Tempo angeschlagen das in den ersten Runden kein so großes Problem war aber mit den ersten Überrundungen kamen auch die ersten Staus.Pross Erich fuhr ein grandioses Rennen und konnte sich im Endklassemon auf den 3 Platz gesamt und mit einen 1Platz bei Herren 4 platzieren Potocnik Peter konnte den 3 Platz bei Herren 4 und Adlof Hense den 5 Platz erreichen. Roswitha Hense kämpfte sich tapfer über die sechs Stunde und konnte Ihre Klasse gewinnen. Alles in allem ein tolles aber sehr Anstrengendes Rennen bei dem wir wieder eine gute Figur

(von Team Janger)


Weinsteinbike 2012

 

 

Bereits zum 4. Mal nahm ich an dieser einzigartigen Mountainbike Veranstaltung in der Wachau ein und freute mich auf ein vom XC Club Mühldorf perfekt organisiertes Rennen, wo im kommenden Jahr die österreichischen Meisterschaften ausgetragen werden. Ich hatte schon 2 Mal den 2. und 1 Mal den Sieg feiern können und so fuhr ich auch dieses Jahr voller Erwartungen nach Trandorf. Heuer begrüßte uns jedoch der Regen und eine harte, schlammige Strecke über 65 Kilometer und 3100 Höhenmeter.

 

An diesem Renntag setzte ich auf mein Simplon Razorblade 26 Zoll, da es in den Anstiegen durch sein geringes Gewicht ein Vorteil brachte. Vom Start weg hatte ich sehr gute Beine, konnte mich bald an die Spitze setzen und sogar einen kleinen Vorsprung herausfahren. Auf dem längsten Anstieg zum berühmten Jauerling, wo im Winter noch ein Snowboard Weltcup ausgetragen wurde, fand ich einen guten Rhtyhmus und versuchte den konstant zu halten. Der Abstand zu den Verfolgern wurde langsam größer und meine Betreuer informierten mich immer wieder wie es um die Lücke bestand. Nach etwa 2 Stunden Rennzeit hatte ich eine kurze Phase, in der ich mich nicht allzu gut fühlte, konnte dann aber in der 2. Rennhälfte das Tempo nochmals steigern. Bald war der Abstand auf 6 Minuten angewachsen und langsam war ich mir sicher den Wettkampf als Sieger zu beenden. Jetzt durfte ich nur nicht mehr stürzen oder einen Defekt erleiden. Durch sehr kontrollierte Abfahrten, in denen ich auf der schlammigen Strecke nichts riskierte, schaffte ich es schließlich nach 3,5 Stunden Fahrzeit auf Platz 1 über den Zielstrich zu fahren. Toller 4. wurde Teamkollege David Schöggl nach hartem Kampf mit Kellermann.

 Durch diesen Wettkampf konnte ich nochmals Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben tanken, meine Form ist derzeit sehr gut und ich fühle mich wohl. Dies sollte ein gutes Omen sein für die vielen großen Aufgaben, die in der Saison 2012 noch auf mich warten...
(von Jakob Nimpf)


Gardasee
(von Jakob Nimpf)


Gardasee Bike Marathon am 29.4.2012

Schon bei der Anreise zu diesem Saisonklassiker am wunderschönen Gardasee hatte ich das Kribbeln in den Beinen und war voll motiviert für das harte Rennen über 105 Kilometer und 3600 Höhenmeter. Natürlich spürte ich auch große Nervosität, da es ja heuer der erste große Marathon für mich war und ich meinen Formzustand nicht ganz genau kannte. Pünktlich um 7:45 fiel dann der Startschuss und viele große internationale Fahrer nahmen neben mir das Rennen in Angriff. Die ersten 4 Kilometer waren flach und es wurde ein extrem hohes Tempo durch den Rückenwind gefahren. Auch viele schwächere Fahrer versuchten möglichst weit vorne in den ersten engen Anstieg einzubiegen, ich hatte Angst in einen Sturz verwickelt zu werden und versuchte daher möglichst weit vorne zu fahren und schaffte es tatsächlich an etwa 15. Position die ersten steileren Rampen in Angriff zu nehmen.

 

Bald zerteilte sich das Feld und ich fuhr etwa 30-50 Meter hinter der Spitzengruppe, die aus 5 Bikern bestand, konnte dann sogar nach der Hälfte des Anstieges zum Passo San Giovanni an die Spitzengruppe heranfahren. Wenig später im coupierten Gelände verlor ich jedoch wieder etwas den Anschluss. Am Pass selbst entstand dann eine große Gruppe mit allen Favoriten, unter anderem mit Alban Lakata, Thomas Stoll, Markus Kaufmann, Hermann Pernsteiner, Robert Mennen, Urs Huber oder Konny Looser. In der darauffolgenden Hochgeschwindigkeitsabfahrt rissen dann aber wieder Löcher zwischen den Fahrern. Bei der Verpflegungsstation in Arco fuhr ich dann mit Urs Huber und Kugler, im darauffolgenden Flachstück harmonierten wir sehr gut und konnten uns wieder bis knapp an die Spitzengruppe kämpfen. Gerade als ich wieder an der Spitze war, attackierte Alban Lakata und wieder war ich alleine unterwegs. Leider merkte ich einige Kilometer vor dem letzten Anstieg zum Passo Santa Barbara, dass mein Tubeless Ready Reifen hinten Luft verlor. In der Gruppe mit Looser, Huber und Kugler musste ich kurz anhalten, um meinen Reifen nachzupumpen. Ich verlor dadurch wertvolle Zeit, machte mich aber sofort auf die Verfolgung. Looser konnte ich nach etwa 350 Höhenmetern des letzten Anstiegs ein- und überholen. Wenig später hatte ich auch Huber und Kugler gestellt und versuchte alles sie bis zum Pass abzuhängen, da ich um ihre fahrtechnsichen Fähigkeiten im letzten Downhill wusste.

 

Obwohl ich Kugler und Huber noch ein bisschen distanzieren konnte, holte mich zuerts Huber und dann auch Kugler wieder ein. Zusätzlich verlor ich hinten schon wieder Luft. Fast auf der Felge rollte ich ohne Risiko die Abfahrt hinunter und pumpte dann nochmals nach. Die letzten Kilometer auf der Asphaltstraße gab ich nochmals alles, um nicht noch von weiteren Fahrern eingeholt zu werden. So finishte ich als guter 8. Gewonnen hatte das Rennen Alexandre Moos aus der Schweiz vor Lakata und Stoll.

 Wie im vergangen Jahr war der Gardasee Marathon ein absolutes Highlight und ich war mit meinem Abschneiden sehr zufrieden. Ich hoffe, dass ich jetzt die technsichen Probleme am Reifen in den Griff bekomme...
(von Jakob Nimpf)


Bericht NÖN Eisenberg

 


(von Jakob Nimpf)


Presseberichte

 


 

 

(von Jakob Nimpf)


Marathon Eisenberg (15.4.2012)

 

 

Am 15.4. fand der 1. grenzüberschreitende Mountainbike Marathon in Eisenberg im Südburgenland statt, wo ich schon mehrmals Cross Country Rennen bestritten hatte. Eisenberg war für mich immer ein gutes Pflaster gewesen, hatte ich doch schon einige schöne Erfolge dort gefeiert. In diesem Jahr jedoch waren die Witterungsverhältnisse deutlich unterschiedlich zu meinen früheren Rennen an diesem Ort. Es regnete zwar nicht, trotzdem war der Boden teilweise tief und die Temperaturen bewegten sich zwischen 8-12 Grad. Es waren 2 große Runden über 32 Kilometer zu absolvieren, wobei auch einige Streckenabschnitte ins nahegelegen Ungarn führten.

 

 

Ich ging wieder mit meinem neuen Simplon Razorblade 29 an den Start, das für die Streckenführung optimal war, da viele Flachpassagen und meist nur kurze Hügel zu bewältigen waren. Schon am Start wurde ein unglaublich hohes Tempo angeschlagen, Wolfgang Krenn, der im vergangenen Jahr einen tollen Erfolg bei der Salzkammergut und der Crocodile Trophy gefeiert hatte, zeigte gleich seine Explosivität. Nach etwa 15 Kilometern waren wir an der Spitze immer noch 4 Mann, wechselten uns in der Führung ganz gut ab, jedoch konnte sich trotz einiger Angriffe keiner entscheidend absetzen, da das Terrain zu flach war. Auf einem der wenigen steileren und längeren Anstiege konnte ich dann meine Bergqualitäten endlich ausspielen und fuhr erstmals einen kleinen Vorsprung heraus. Endlich wurde auf einem konstanten Niveau gefahren, das mir mehr liegt als ständig Attacken zu setzen. Ich vergrößerte dann bald den Abstand auf meine Verfolger auf 1 Minute, musste jedoch auf den flachen Passagen alleine gegen den Wind kämpfen. An den kurzen giftigen Anstiegen am Ende der Runde gab ich wieder Gas und konnte so noch etwa 4 Minuten an Differenz im Ziel herausfahren und damit den ersten Sieg der Saison feiern.

Für mich war dieser neue Marathon ein guter Wettkampf, obwohl ich weiß, dass Strecken wie diese in Eisenberg nicht meinen Fähigkeiten entsprechen und ich an kurzen Anstiegen immer zu kämpfen habe. Als Vorbereitung auf die wichtigen Rennen der Saison ist es jedoch ganz besonders wichtig an seinen Schwächen zu arbeiten und so hat dieser Wettkampf sicher einen wichtigen Bestandteil meiner Jahresplanung eingenommen.   

(von Jakob Nimpf)


XC Langenlois am 25.3.2012

Wie schon unzählige Jahre zuvor, hatte ich mir auch für den Saisonstart 2012 das Cross Country Rennen in Langenlois/ Zöbing rund um den Heiligenstein in den Wettkampfkalender eingetragen. Diese aufgrund seiner intensiven und langen Anstiege eher untypische Cross Country Strecke liegt mir gut, da ich hier meine Marathonfähigkeiten ausspielen kann. Die Renndauer liegt jedoch nur bei ca. 1:40, einer Zeit, wo ein Marathon meist aber erst richtig beginnt.Zum ersten Mal setzte ich meine neue Waffe, das Simplon Razorblade 29 bei einem Wettkampf ein und erhoffte mir durch die bessere Traktion vor allem in den staubigen Abfahrten einen Vorteil.

Wie immer bei Cross Country Rennen war der Start intensiv und alle wollten an erster Position in den ersten Downhill gehen. Zu Beginn war nicht ganz so spritzig, konnte jedoch in Runde 2 und 3 immer wieder an vor mir liegende Gruppen auffahren und konnte mich so von Startposition 42 etwa an 25 nach vorne schieben. In der 4. Und 5. Runde musste ich das Tempo etwas drosseln und merkte, dass ich davor an und über dem Limit gewesen war. Trotzdem behielt ich einen guten Rhythmus bei und konnte in der letzten halben Rennstunde die Geschwindigkeit wieder erhöhen. Es machte mir große Freude zu sehen, dass sich das Training, welches vor allem für die für mich so wichtige Langzeitausdauer Früchte trägt und ich auch nach längerer Wettkampfdauer eine sehr hohe Geschwindigkeit fahren kann. Von Position 25 konnte ich mich schließlich noch auf 21 (19. Platz Elite) nach vorne schieben, mehr war jedoch nicht möglich. Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass noch 1-2 Runden mehr zu fahren gewesen wären, denn dann hätte ich wahrscheinlich noch einige Topfahrer einholen können.

Gewonnen hat das international sehr stark besetzte Rennen der tschechische Weltmeister Jaroslav Kulhavy vor dem Italiener Tony Longo. Bester Österreicher war Karl Markt als 4. Mit meinem derzeitigen Leistungsniveau bin ich durchaus zufrieden, nachdem es vor 3 Wochen noch gar nicht so gut ausgesehen hatte. Jetzt gilt es die Trainingsbelastungen gut wegzustecken und mich körperlich und mental auf das nächste große Ziel vorzubereiten, welches am 29.4. am Gardasee stattfinden wird.

(von Jakob Nimpf)


Unterberg Schitourenlauf am 25.2.2012

Wie auch in den vergangenen Jahren machte ich mich auch heuer wieder auf den Weg ins von meinem Heimatort nicht weit entfernte Schigebiet am Unterberg. Leider hatten die warmen Temperaturen und der Regen den Schneeverhältnissen doch stark zugesetzt, der Wettkampf konnte jedoch trotz einiger großer Wasserlacken plangemäß durchgeführt werden. Ich wollte diesen Wettkampf von etwa einer halben Stunde Dauer für ein intensives Training nutzen.

Es war ein Anstieg von 750 Höhenmetern zu bewältigen und der Favorit und Vorjahressieger Thomas Morgenbesser gab gleich am Start Vollgas. Auf dem recht flachen Anfangsteil der Strecke konnte ich den langen Schritten von Morgenbesser nicht folgen, ich war einfach nicht spritzig genug. Ich wollte meine Chance auf den Sieg auf den Steilpassagen suchen, schob mich auch an diesen immer wieder nahe an meinen Gegner heran, musste mir jedoch eingestehen, dass ich an diesem Tag nicht an meine maximale Leistungsfähigkeit herangehen konnte. Nach 32 Minuten Rennzeit konnte ich mir aber den 2. Platz sichern, war aber trotzdem nicht recht zufrieden und muss mir Gedanken machen, warum ich meine gute Form nicht abrufen konnte.

Jakob Nimpf

(von Team Janger)


Sella Ronda Skimarathon am 10.2.2012

Nach vielen Jahren, in denen ich immer schon davon träumte einmal an der legendären Sella Ronda in Italien teilzunehmen, war es 2012 nun soweit. Die Sella Ronda ist ein Schitourenwettkampf, der auf den Pisten rund um den Sella Stock ausgetragen wird, wobei 4 Pässe (Campolongo, Pordoi, Sella und Grödner Joch- zusammen knapp 3000 Höhenmeter und 43 Kilometer) zu absolvieren sind. Einzigartig ist der Wettkampf auch aufgrund der Tatsache, dass der Start um 18 Uhr erfolgt, wodurch das Tragen einer Stirnlampe notwendig wird und es sich um einen Teambewerb handelt (gestartet wird in 2er Teams). Gemeinsam mit Teamkollegen Richard Zinthauer wagte ich dieses Abenteuer und so reisten wir am Freitag (10.2.) vormittags an und bereiteten uns auf den Start vor. Von knapp 500 Teams gingen wir dann um 18 Uhr etwa an Position 150 ins Rennen und konnten bald einige Gegner ein- bzw. überholen.  Wir fanden einen guten Rhythmus, versuchten aber noch Kraft für die entscheidenden letzten beiden Anstiege aufzusparen. Toll waren die vielen Zuschauer entlang der Strecke: vor allem in den Ortschaften im Tal (Arabba, Canazei, Wolkenstein, Corvara) gab es zahlreiche Anfeuerungsrufe, durch die wir Motivation tanken konnten. In den Abfahrten hatte ich immer wieder Mühe an meinem Teamkollegen Richard dranzubleiben (er ist einfach ein perfekter und sicherer Schifahrer), an den Anstiegen versuchte ich unser Teamtempo hochzuhalten. Der letzte Anstieg von Wolkenstein zum Grödner Joch hatte es dann noch einmal in sich. Heftiger Wind und Temperaturen von etwa -15 Grad setzten uns ziemlich zu und trotzdem ich mir eine Überjacke am Pass angezogen hatte, mussten wir die wahrscheinlich kältesten Temperaturen, die ich je in einem Rennen erlebt hatte aushalten. Glücklich aber ziemlich durchgefroren kamen wir nach 4:10 im Ziel an und begaben uns unmittelbar in die Unterkunft, um alle exponierten Körperteile wieder aufzuwärmen. Nachdem wir uns einigermaßen erholt hatten und die Ergebnislisten studiert hatten, konnten wir ein positives Fazit ziehen: wir wurden mit unserer Zeit 49., was bei der internationalen Topbesetzung ein schöner Erfolg für uns war. Außerdem hatte wir unter denkbar widrigsten Umständen durchgehalten und keine bleibenden Schäden davongetragen...  

Jakob Nimpf


 

 

(von web master)


Hochkönigstrophy und Stoderzinken Challenge 2012

Nun liegen die ersten beiden Wettkämpfe auch schon wieder hinter mir und ich kann ein positives Resumee ziehen: nach dem derzeitigen Traininsstand bin ich mit dem Schitourenlauf in Bischofshofen und am Stoderzinken zufrieden, weiß aber, wo ich noch Zeit herausholen kann und, dass man durch viel Training einfach nicht spritzig sein kann.

In Bischofshofen musste die Strecke aufgrund von Schlechtwetter und Lawinengefahr verkürzt und verändert werden: es waren 2 Anstiege mit jeweils etwa 800 Höhenmetern zu absolvieren, wobei großteils auf Pisten aber auch im freien Gelände gelaufen wurde. Vom Start kam ich nicht gut weg, da ich mit den Skiern am Rucksack durch Bischofshofen beim Laufen einfach zu langsam bin. Als dann endlich die Schi angeschnallt werden konnten ging es schon besser und an den steileren Passagen konnte ich Plätze gutmachen. Leider machten mir die Wunden an den Fersen und an der Achillessehne, die ich mir durch neue Schitourenschuhe (Scarpa Alien 1.0) zugezogen habe, große Probleme und dadurch konnte ich einfach nicht den Schritt gehen, den ich wollte. Auch in den Tiefschneepassagen hatte ich Probleme, weil ich mit den Stecken immer wieder tief einsank. Schlussendlich erreichte ich den 15. Platz in einem international sehr gut besetzten Rennen. Mir war bald klar, warum ich an diesem Tag nicht an meine Grenzen gehen konnte. Das Training der letzten Wochen lässt einfach noch keine Spritzigkeit zu, die für einen Wettkampf über knapp 1,5h notwendig sind.

Schon einige Tage später absolvierte ich in Krems auf der Sportmedizinischen Abteilung unter der Leitung von OA Dr. Andrea Podolsky eine Lactatergometrie beginnend bei 120 Watt mit Steigerung um 40 Watt alle 4 Minuten. Der Test belegt meine gute Ausgangsposition für die kommende MTB Saison, die Lactatkurve konnte ich im Vergleich zum vergangenen Jahr noch verbessern.

Am Samstag, 28.1.2012, stand schon der nächste Schitourenwettkampf auf dem Programm: die Stoderzinken Challenge in Gröbming. Diesmal setzte ich wieder auf meinen "alten" Scarpa F1 Carbonschuh und nahm das etwas höhere Gewicht in Kauf, hatte dafür aber keine Schmerzen an den immer noch offenen Wunden an der Ferse. Ich kam deutlich besser vom Start weg, als noch in der Woche zuvor, fand bald meine Position so um Platz 15. Je länger der Wettkampf, desto besser kam ich in Fahrt und bald schrammte ich schon an den Top 10. Vor allem in den Steilpassagen konnte ich ein gutes Tempo gehen. Leider verlor ich einmal kurz mein Fell, da sich Schnee darunter angesammelt hatte. Auch in den Wechselzonen verlor ich wertvolle Sekunden, die mir am Ende für eine Top 10 Platzierung fehlten. Am Ende war ich 13. und damit recht zufrieden. Weiter geht es mit der Sella Ronda, die ich gemeinsam mit Richard Zinthauer bestreiten werde.

Jakob Nimpf

 

 

(von web master)


Saison Bilanz 2011

In der Saison 2011 war unser Team äußerst erfolgreich:

wir konnten insgesamt 34 erste Plätze, 44 zweite Plätze, 17 dritte Plätze und 97 Top Ten Plätze erreichen. Danke für diese Super Saison und eine erfolgreiche Saison 2012.

Wünschen Euch  

Günter und Peter

(von web master)
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