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Neuigkeiten
| Hochkönigstrophy und Stoderzinken Challenge 2012 | | Nun liegen die ersten beiden Wettkämpfe auch schon wieder hinter mir und ich kann ein positives Resumee ziehen: nach dem derzeitigen Traininsstand bin ich mit dem Schitourenlauf in Bischofshofen und am Stoderzinken zufrieden, weiß aber, wo ich noch Zeit herausholen kann und, dass man durch viel Training einfach nicht spritzig sein kann. In Bischofshofen musste die Strecke aufgrund von Schlechtwetter und Lawinengefahr verkürzt und verändert werden: es waren 2 Anstiege mit jeweils etwa 800 Höhenmetern zu absolvieren, wobei großteils auf Pisten aber auch im freien Gelände gelaufen wurde. Vom Start kam ich nicht gut weg, da ich mit den Skiern am Rucksack durch Bischofshofen beim Laufen einfach zu langsam bin. Als dann endlich die Schi angeschnallt werden konnten ging es schon besser und an den steileren Passagen konnte ich Plätze gutmachen. Leider machten mir die Wunden an den Fersen und an der Achillessehne, die ich mir durch neue Schitourenschuhe (Scarpa Alien 1.0) zugezogen habe, große Probleme und dadurch konnte ich einfach nicht den Schritt gehen, den ich wollte. Auch in den Tiefschneepassagen hatte ich Probleme, weil ich mit den Stecken immer wieder tief einsank. Schlussendlich erreichte ich den 15. Platz in einem international sehr gut besetzten Rennen. Mir war bald klar, warum ich an diesem Tag nicht an meine Grenzen gehen konnte. Das Training der letzten Wochen lässt einfach noch keine Spritzigkeit zu, die für einen Wettkampf über knapp 1,5h notwendig sind. Schon einige Tage später absolvierte ich in Krems auf der Sportmedizinischen Abteilung unter der Leitung von OA Dr. Andrea Podolsky eine Lactatergometrie beginnend bei 120 Watt mit Steigerung um 40 Watt alle 4 Minuten. Der Test belegt meine gute Ausgangsposition für die kommende MTB Saison, die Lactatkurve konnte ich im Vergleich zum vergangenen Jahr noch verbessern. Am Samstag, 28.1.2012, stand schon der nächste Schitourenwettkampf auf dem Programm: die Stoderzinken Challenge in Gröbming. Diesmal setzte ich wieder auf meinen "alten" Scarpa F1 Carbonschuh und nahm das etwas höhere Gewicht in Kauf, hatte dafür aber keine Schmerzen an den immer noch offenen Wunden an der Ferse. Ich kam deutlich besser vom Start weg, als noch in der Woche zuvor, fand bald meine Position so um Platz 15. Je länger der Wettkampf, desto besser kam ich in Fahrt und bald schrammte ich schon an den Top 10. Vor allem in den Steilpassagen konnte ich ein gutes Tempo gehen. Leider verlor ich einmal kurz mein Fell, da sich Schnee darunter angesammelt hatte. Auch in den Wechselzonen verlor ich wertvolle Sekunden, die mir am Ende für eine Top 10 Platzierung fehlten. Am Ende war ich 13. und damit recht zufrieden. Weiter geht es mit der Sella Ronda, die ich gemeinsam mit Richard Zinthauer bestreiten werde. Jakob Nimpf | | (von Jakob Nimpf) |
| Saison Bilanz 2011 | | In der Saison 2011 war unser Team äußerst erfolgreich: wir konnten insgesamt 34 erste Plätze, 44 zweite Plätze, 17 dritte Plätze und 97 Top Ten Plätze erreichen. Danke für diese Super Saison und eine erfolgreiche Saison 2012.
Wünschen Euch Günter und Peter | | (von web master) |
| Das Bike für 2012 | | Das neue Bike für 2012 ist bereits Startklar! Simplon Razorblade 29 Janger Team Edition Gabel Fox RLC 29 100, Shimano XTR 2x10, LRS Notubes ZTR Crest 29/Tune Princess, 9,4kg inkl. Pedale
| | (von David Schöggl) |
| Team im Schnee | | Hallo liebe Sportkollegen(inen) ! wir planen wieder ein Treffen unter den Motto TEAM IM SCHNEE Termin Samstag den 14 Jänner 10 Uhr beim Stift Rein, es sind ALLE recht herzlich eingeladen ! | | (von Philipp Haas) |
| Extreme sur Loue - UCI World Series Ornans (2.10.2011) | | Nach dem verregneten Wochenende in Italien (Adamello Bike Marathon) nahmen David Schöggl und ich vom Team Zweirad Janger Simplon die lange Reise nach Frankreich auf uns, genauer gesagt nach Ornans in der Franche Comté südöstlich von Besancon. Es erwartete uns eine wunderschöne Gegend mit steilen Hügeln und tief eingeschnittenen Tälern. Wir hatten uns ein Appartment für das Wochenende in Lods, etwa 10 Kilometer von Ornans entfernt gemietet. Nach etwa 11 stündiger Anreise kamen wir müde am Freitag an unserem Ziel an, fuhren uns noch etwa 45 Minuten die Beine frei, bevor es dunkel wurde. Am Samstag stand dann die Streckenbesichtigung auf dem Programm und es wurden die letzten Vorbereitungen für den Wettkampf am Sonntag vollzogen. Eine beinharte Strecke über etwas mehr als 80 Kilometer mit 3300 Höhenmetern waren für die Elite zu absolvieren. Es gab keine ganz langen Anstiege, aber die Hügel mit jeweils etwa 250 bis 500 Höhenmetern hatten es durch die vielen Steine in sich und verlangten vollste Konzentration über das gesamte Rennen. Schon gleich nach dem Start wurde ich etwas „verschüttet“ und musste mich etwa an 30. Position auf der etwa 6 Kilometer langen Flachpassage einreihen und auch noch am ersten Teil des Anstiegs musste ich leiden und die Explosivität vom Juli und August vermisste ich. Langsam kam ich jedoch immer besser in Fahrt und arbeitete mich nach vorne. Ich lag dann in der 2. Größeren Gruppe bis ich auf einer technisch schwierigen Abfahrt eine kleine Lücke auf meine Verfolger herausfahren konnte. In Mouthier-Haute-Pierre konnte ich dann Wofram Kurschat einholen und lag somit etwa an 11. Position. Ab diesem Zeitpunkt begann ich dann noch mehr zu leiden. Ich war ganz alleine und musste immer am Limit fahren. Am vorletzten Anstieg kam dann die Gruppe, die ich etwas distanziert hatte wieder zurück und der Deutsche Rene Tann griff gleich an. Gemeinsam mit Steffen Thum und Roland Golderer absolvierte ich die folgenden Kilometer, merkte aber, dass meine Beine den Kraftakt nicht besonders gut weggesteckt hatten und so musste ich wenige Kilometer vor dem Ziel auch diese beiden fahrer ziehen lassen. Ich beendete das Rennen schließlich auf dem 14. Platz, war damit zwar zufrieden, jedoch mit meiner derzeitigen Formnicht zu hundert Prozent. Eines ist klar: im kommenden Jahr wird die Weltmeisterschaft nur einen vollkommenen Biker als Sieger hervorbringen, wobei vor allem auch Cross Country Racer absolute Vorteile haben. Jakob Nimpf Im Austragungsort der Mountainbike Marathon Weltmeisterschaft 2012 in Ornans (Frankreich) fand gestern das UCI World Series Rennen statt. Wieder einmal fanden sich die Weltbesten Biker ein. Ein tolles Gefühl in den ersten Startreihen neben zB. Weltmeister Christoph Sauser und vielen Nationalen Meistern aus den verschiedensten Ländern zu stehen. Eine sehr schwere Strecke mit vielen anspruchsvollen Singeltrails und teils schwer zu fahrenden Schotterstraßen mit groben Geröll. Für mich eines der härtesten Rennen die ich je gefahren bin. "Man ist ständig am Limit und es gibt kaum Stellen um sich mal kurz zu Erholen". Nach ca. 2 Stunden Fahrzeit bemerkte ich das ich am Vorderrad etwas Luft verlor, zum Glück konnte ich mich noch bis zur Tech Zone retten und das Laufrad wechseln ohne viel Zeit zu verlieren. Ich kam nach fast 4 1/2 Stunden ziemlich entkräftet im Ziel als 23. an. Jakob Nimpf war wieder mal vor mir im Ziel und wurde 14. Der Sieg ging an den Schweizermeister Urs Huber vor Tim Böhme und Alban Lakata. David Schöggl
| | (von David Schöggl) |
| TEAMAUSFAHRT | | unsere Teamausfahrt 2011 findet am 1,10, in Krottendorf statt. Treffpunkt ist der Parkplatz zwischen Bahnhof und Hauptschule in Krottendorf 8564 Abfahrt 10 Uhr es wird in zwei Gruppen gefahren ca 43 km 900Hm | | (von Team Janger) |
| Val di Fassa Bike Marathon/Italien (11.9.2011) | | | Nachdem es bei den letzten beiden Wettkämpfen in Graz und beim Nationalparkmarathon in der Schweiz nicht nach Wunsch lief (in Graz habe ich meinem Teamkollegen David Schöggl ein Laufrad gegeben und das Rennen danach aufgrund immer noch sehr starker Knieschmerzen nach dem Bruch der Kniescheibe beim Montafon Marathon, in der Schweiz musste ich der Kälte Tribut zollen und beendete das Rennen schlotternd in Livigno- von dort brauchte ich dann noch ohne Betreuungsperson 6 Stunden zurück nach Scuol zum Start/Ziel), konnte ich am Wochenende endlich wieder eine gute Leistung abliefern. Am Mittwoch vor dem Wettkampf habe ich noch eine Magnetresonanz Aufnahme meines Knies gemacht, die neben dem schon bekannten Bruch der Kniescheibe auch noch ein ausgeprägtes Knochenödem im Oberschenkelknochen im Bereich des Kniegelenkes zutage brachte (dies zeigt, dass ich doch einen ziemlich starken Aufprall auf dem Felsen gehabt haben muss). Zum Glück zeigte sich in der Untersuchung jedoch kein Hinweis auf eine Schädigung der Knorpelflächen und somit hatte ich grünes Licht für einen Start in Italien. Im wunderschönen Fassatal war alles am Start, was in Italien Rang und Namen hat und so ging ich neben Europameister Medvedev, Tony Longo, Bronzemedaillengewinner Mirko Celestino, sowie Johann Pallhuber und dem Team Full Dynamix ins Rennen. Und es ging sofort zur Sache: am ersten Berg mit etwa 1000 Höhenmetern gab es eine Bergwertung und ich bestimmte zu Beginn das Tempo. Kurzfristig waren nur Tony Longo und ich in Front, Pallhuber konnte dann aber aufschließen. Etwa nach der Hälfte des Anstiegs musste ich etwas Gas rausnehmen und merkte, dass die Form zwar gut war aber eben die letzte Spitze noch fehlte. So absolvierte ich die Bergwertung an der Alpe Lusia schließlich an Platz 4. In den Downhills fuhr ich wie ein Anfänger, hatte extreme Angst wieder auf das Knie zu stürzen und büßte viel Zeit ein. Am 2. Anstieg konnte ich mich hinter dem späteren Sieger Marzio Deho festbeißen, konnte aber in der Abfahrt wiederum sein Hinterrad nicht halten. Bei der Ortsdurchfahrt Moena lag ich an 5. Position knapp gefolgt von Mike Felderer (Full Dynamix) und es ging in den letzten Berg des Tages. Meine einzige Chance war es einen so großen Vorsprung im Anstieg herauszufahren, sodass mich Mike nicht mehr sehen konnte und so sich auch im letzten Downhill nicht an mich heransaugen konnte. Dies klappte wunderbar und so furh ich mit geringem Rückstand auf Pallhuber (4. Platz) und Tony Longo (3. Platz) auf Platz 5.
Im Ziel erwarteten uns viele Zuschauer, man musste Autogramme geben und Interviews wurden geführt. Es gab eine Flower Ceremony und insgesamt war der Marathon erstklassig organisiert: ein Hubschrauber sowie mehrere Motorräder, die mit Kameras ausgerüstet waren verfolgten den Wettkampf und die Zuschauer in Italien feuerten mich mit meinem Namen an. Da merkt man einfach, dass der Sport einen hohen Stellenwert hat. Mein Teamkollege David Schöggl fuhr ein konstant gutes Rennen und finishte in einem Top Elitefeld an 17. Position knapp hinter dem ehemaligen Straßenprofi Roberto Heras. Man sieht, dass das Team Zweirad Janger Simplon auch den internationalen Vergleich nicht scheut und Spitzenresultate einfahren kann. Kommende Woche geht es wiederum nach Italien zur Marathon World Series in Ponte di Legno (Adamello Gebiet). Und Team Zweirad Janger Simplon wird wieder angreifen.... | | (von web master) |
| Top Six St Georgen am Walde | | | Top Six St Georgen am Walde Auch hier gab es eine neue Strecke auf der lang Distanz die es bei der Hitze in sich hatte, weil wir von St Georgen eigentlich nur Regen und Kälte gewohnt waren. Eisler Martin auf der Small Strecke unterwegs reichte Platz 3 bei den Junioren was in der Gesamtwertung der Top Six Serie Platz 1 bei den Junioren ergab. Auch Martin Hillbrand auf der Langdistanz am Start konnte seine Klasse gewinnen sowohl die Tages wie auch die Gesamt Wertung bei den Herren 30, Steffen Riemer wurde 10er und in der Gesamtwertung 4er bei den Herren 30.Eisler Rudi bei Rennen nicht am Start wurde gesamt bei den Herren 4 3er, Gartner Leo Herren 50 konnte das Rennen auf Platz 3 und die Gesamtwertung auf Platz 2 beenden, gewinnen konnte diese Klasse Potocnik Peter. | | (von David Schöggl) |
| Saison Finale in Krumbach Mountainbike Challenge | | | Saison Finale in Krumbach Mountainbike Challenge Auf einen geänderten Kurs der es in sich hatte fand das letzte Challenge Rennen statt.Bei der Classic Distanz waren Kainz, Pross, Potocnik, und Gartner am Start Kainz Sige konnte Platz 9 H3, Pross Erich Platz 2 H4, Potocnik Peter Platz 3 H4 und Gartner Leo Platz 4 H 4. Das ergab in der Gesamtwertung bei den Herren 4 Platz 1 für Pross Erich Platz 2 für Potocnik Peter und Platz 4 für Gartner Leo.Bei der Small Strecke konnte Fladenhofer Herbert beim Rennen Platz 7 und in der Gesamtwertung Herren 2 Platz 4 erreichen. | | (von David Schöggl) |
| Stattegg Masters EM / Mountainbike Challenge | | | Stattegg Masters EM / Mountainbike Challenge Bei Hochsommerlichen Wetter auf den bekannt schwierigen Kurs in Graz der trotz extremer Hitze in den Abfahrten sehr schmierig und gefährlich war ging unser Team vollständig an den Start. Auf der EM Strecke konnte Georg Koch sofort in Führung gehen und diese bis zu einen Laufrad Defekt verteidigen Thomas Strobl nützte die Coache und konnte so gewinnen , Georg Koch kam auf Platz 2 ins Ziel und wurde zum vierten mal Masters Europameister in der Klasse M3. Zinthauer Richard kam auf Platz 5 H2,Reiter Manfred Platz 9 H2, Eisler Rudi Platz 3 H3, Dietrich Erwin Platz 2 H5, Gartner Leo Platz 8 H5 und Haas Michael Platz 4 H 6.Auf der Challenge Classic Strecke waren mit David Schöggl und Jacob Nimpf momentan die stärksten Fahrer am und bewiesen es auch gleich mit einer neuen Bestzeit zur Bergwertung zum Martinelli. Leider hatte auch David mit Jakob in Führung liegend Defekt Pech so überlies Jacob Nimpf David sein Vorderrad und konnte so noch Platz 2 ins Ziel retten.Dietrich Rene erreichte Platz 6 H1, Reimer Steffen Platz 8 H2, Kainz Sigi Platz 4 H3 und Potocnik Peter Platz 1 H4.Auf der Small Strecke waren Eisler Martin und Fladenhofer Herbert mit Eisler Platz 4 Jun und Platz 5 H2 recht erfolgreich. | | (von David Schöggl) |
M3 Marathon Montafon (Schruns) 145 km/ 4400 hm | | M3 Marathon Montafon (Schruns): 145 km/ 4400 hm 145 Kilometer und 4400 Höhenmeter, das waren die Eckdaten für eine harte Prüfung durch das Montafon mit Start und Ziel in Schruns. Schon lange war ich nicht mehr in Vorarlberg bei einem Rennen am Start gewesen, zuletzt als Junior bei den österreischischen Cross Country Staatsmeisterschaften in St. Gallenkirch. Die Fahrer erwartete ein wunderschönes Panorama und eine würdige Marathonstrecke, die alles abverlangte.Ich spürte schon in der Woche vor dem Rennen, dass ich die österreichischen Marathonmeisterschaften in Kärnten gut weggesteckt hatte und, dass sich die Beine federleicht anfühlten. Trotzdem musste ich mir fest vornehmen nicht zu früh zu attackieren, da die extreme Länge sicher noch ihren Tribut fordern würde.Nach wenigen Kilometern bildete sich eine Spitzengruppe, die ich anführte ohne jemals am Limit zu sein. Selbst der Finne Jukka Vastaranta und Lukas Buchli aus der Schweiz hatten Probleme sobald ich am Berg die Führung übernahm. Noch lief alles nach Plan, die Beine drehten und ich hatte noch genügend Reserven. Auch mein Teamkollege David Schöggl war mit dabei in der Spitzengruppe. Auf der 2. Abfahrt hatte ich meinen ersten Sturz, musste mein Bike aus dem Gestrüpp befreien, um die Fahrt wieder fortsetzen zu können. Dadurch hatte ich kurzfristig die Spitzengruppe verpasst, konnte aber auf der Flachpassage sofort wieder aufschließen und gab bergauf wieder Gas. Innerhalb kurzer Zeit war ich alleine bis Lukas Buchli zu mir aufschließen konnte. Immer noch fühlte ich mich gut, konnte meine Frequenz fahren und den Konkurrenten mein Tempo aufzwingen. Zurück im Illtal waren wir dann wieder eine 4 köpfige Spitzengruppe mit Leisling, Vastaranta, Buchli und mir. Nun standen relativ flache 25 Kilometer bis Partenen auf dem Programm, wo vor allem Leisling und ich die meiste Führungsarbeit leisteten. Vastaranta und Buchli blieben meist in unserem Windschatten und hatten zum Teil scheinbar Probleme an den kurzen Gegensteigungen dem Tempo zu folgen. In Partenen angekommen ging esw dann Richtung Kops Stausee steil bergauf, es war klar, dass hier die Entscheidung fallen würde. Buchli ging in die Führung und war sofort weg, zu diesem Zeitpunkt nach etwa 4,5 Stunden konnte ich einfach nicht mehr mitgehen, vielleicht hatte ich auch zuviel Kräfte auf der Flachpassage gelassen. Leisling fiel zurück, Vastaranta hielt sich bis zur Mitte des Anstiegs etwa 15 Sekunden hinter mir, fuhr dann aber auf mich auf und auch ihn musste ich zeihen lassen. Ab nun begannen die Leiden. Richtung Bielerhöhe fand ich wieder einen besseren Rhythmus und schien ungefährdet auf dem 3. Platz zu liegen. Es hatte mittlerweile stark zu regnen begonnen und auch die Kälte setzte uns immer mehr zu. Es lagen noch die Abfahrt von der Bielerhöhe und die Flachpassage zurück durch das Illtal nach Schruns vor uns. Im extrem schwierigen Downhill, der durch große Steine verblockt war, rutschte ich auf den glitschigen Steinen weg und stürzte schwer. Ich blieb einige Zeit liegen, das Knie schmerzte, der Ellbogen war angschlagen. Ich spürte wie mit einem Schlag die Kräfte von mir wichen. Laufend absolvierte ich dann diese Passage und wurde von Leisling und Benjamin Sonntag eingeholt. Auf den flachen Kilometern zum Ziel konnte ich nicht mehr zusetzen, da ich mit dem schmerzhaften rechten Knie keinen Druck mehr erzeugen konnte. Schließlich belegte ich Rang 5, womit ich dennoch sehr zufrieden war. Teamkollege David Schöggl fuhr auf Platz 9 ein. Wieder ein tolles Teamergebnis für Zweirad Janger Simplon.Der Montafon Marathon bildete auch den Abschluss des Austria Marathon Cups, wo ich in der Gesamtwertung den 3. Platz hinter Alban Lakata und Jukka Vastaranta erringen konnte. David Schöggl wurde hier ausgezeichneter 6.In der Nacht nach dem Rennen ist dann mein Knie um das Doppelte angeschwollen und die Schmerzen haben sich verstärkt. Das Knieröntgen am nächsten Tag bestätigte dann eine Bruch der Kniescheibe, die mich leider in meinen kommenden Vorhaben beeinträchtigen wird. Das Ischgl Ironbike, eines meiner Lieblingsrennen wird sicher ausfallen müssen, wann ich wieder in das Wettkampfgeschehen eingreifen werde können wird der Heilungsprozess zeigen.So ist Sport: oft geht es bergauf aber es kommen mit Sicherheit auch wieder die Talphasen...
| | (von web master) |
Österreichische Meisterschaften Marathon 2011 in Möllbrücke | | Österreichische Meisterschaften Marathon 2011 in Möllbrücke (Kärnten) Am 24.7.2011 fanden die österreichischen Meisterschaften im Mountainbike Marathon in Möllbrücke statt. Dort hatte ich ein Jahr zuvor das Rennen gewinnen können und schon zu meinen U17 und Juniorenzeiten hatte ich bei dem legendären Cross Country Rennen immer ein gutes Resultat eingefahren. So reiste ich voller Zuversicht nach Kärnten, wo auf die Fahrer eine technisch recht einfache Strecke mit langen Anstiegen ohne Erholungsmöglichkeit wartete.Wie schon so oft in diesem Jahr spielte das Wetter nicht mit und schon in der Nacht vor dem Wettkampf gab es heftige Regenfälle. Auch das ganze Rennen über goss es wie aus Kübeln, was noch durch die Kälte in den Bergen verschärft wurde. Meine Devise für war trotzdem volle Attacke, ich musste einfach die Flucht nach vorne versuchen. Dies gelang mir sehr gut, ich fuhr den 1. Anstieg mit Daniel Geismayr und wir arbeiteten uns einen Vorsprung von einigen Sekunden auf Alban Lakata heraus. Wenig später wurde Daniel durch einen Defekt gebremst und so lag ich alleine in Führung. Ich erreichte den langen steilen Anstieg nach der ersten Zieldurchfahrt noch immer an der Spitze, merkte, dass Alban aber immer näher kam. Ich wusste, dass er in der 2. Rennhälfte ein unglaubliches Tempo gehen konnte. Wenig später hatte er mich eingeholt und nun fuhren wir zusammen. Plötzlich konnte ich jedoch nicht mehr mitfahren, fühlte wie meine Kräfte schwanden und musste Alban einige Sekunden davonziehen lassen. Auf der Abfahrt konnte ich zwar nochmals aufschließen, doch amvorletzten Berg war er endgültig weg.Nun fuhr ich mein eigenes Rennen und konnte ungefährdet den Vizestaatsmeistertitel erringen. Im Ziel waren meine Speicher komplett ausgeleert und ich musste unzählige Bananen und Müsliriegel nachschieben. Ein großartiges Teamergebnis fuhr das Team Zweirad Janger Simplon ein. Georg Koch holte sich die Bronzemedaille, David Schöggl wird 6. Außerdem holten Günther Birnstingl und Andreas Gatterer Gold und Silber in der Masters Kategorie.
| | (von web master) | |
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